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Die Aufholjagt des ESV geht weiter! Mit einem wichtigen 3:1 Erfolg gegen Union Milkau verschaffte sich der ESV ein kleines Polster im Abstiegskampf und steht nunmehr erstmals nicht auf einem Abstiegsplatz. Mit 4 Siegen aus 5 Spielen ist eine eindeutige Tendenz erkennbar.
Gegen Einheit Borna konnte der ESV diese Steigerung nicht nachweisen und verlor das Spiel mit 1:3.
Die folgenden zwei Wochen sollte das Team nutzen um die Wunden zu lecken, den Kampfgeist weiter zu stärken um am 10.03. voller Selbstbewustsein die nächste schwere Aufgabe zu meistern.
ESV LOK Adorf - Einheit Borna 1:3
Das Spiel gegen Borna begann verspätet, Milkau war nicht anwesend, und wurde im folgenden vom Bornaer Frank Scheibel mit Unterstützung durch Jürgen Hanitzsch geleitet. Für Frank war diese Augabe sicher nicht leicht, das eigene Team zu schiedsen, er meisterte sie gut. Nochmal Danke !
Zerfahren und von vielen Eigenfehlern geprägt war dann das Spiel der beiden Kontrahenten. Aufschlagfehler auf beiden Seiten, immer mit leichten Vorteil für die Randleipziger. Diese sicherten sich danach auch den ersten Satz, aber im weiteren Spielverlauf kam der ESV besser in die Partie bestimmte den zweiten Satz und schaffte den verdienten Ausgleich. Im dritten Satz konnte sich kein Team absetzen, Borna hatte die besseren Nerven und gewann 25:20. Nun dachten alle in der Oelsnitzer Sporthalle, dass der ESV noch einmal alles versuchen wird um die an diesem Tage bestimmt nicht besseren Bornaer in den Tie-Break zu zwingen. Doch das Team fiel zusammen wie ein Kartenhaus. 6 Einzelspieler standen auf dem Feld und ohne nennenswerte Gegenwehr hatten es die Bornaer ziemlich leicht.
ESV LOK Adorf - SV Union Milkau 3:1
Das folgende Spiel gegen den SV Union Milkau war ein sogenanntes 4-Punkte Spiel. Beide Teams mit 6 Zählern, nur durch das Satzverhältnis getrennt, wußten um die Brisanz und der Sieger konnte sich etwas Luft verschaffen. Adorf spielte mit veränderter Anfagangsformation, wogte das Geschehen ständig hin und her. Zwei gleichwertige Teams standen zu diesen Zeitpunkt auf dem Parkett. Das bessere Ende hatte zu diesem Zeitpunkt der svum. Nach und nach übernahm jedoch der ESV das Zepter und Eric Schannwell, der zuvor lange auf der Erstzbank "geschmort" hatte, brachte auf der Mittelblockerposition frischen Wind ins Spiel. Der Block auf der Gegenseite hatte mehr zu tun und somit war der Weg oft frei für die im zweiten Spiel überragenden Ronny Braun und Nils Lonkowski. Beide bestachen mit einer Angriffsquote von über 70%. Gefestigt in Annahme und Spielaufbau setze sich der ESV zum 2:1 ab.
Das kraftraubende Spiel der Adorfer, begründet auch in der guten Defense der Milkauer, zeigte nun seine Spuren. Häufig brachten die Unioner die Bälle zurück, aber die Big-Points waren dann doch meist auf der Seite des ESV. Im vierten Satz setzten sich die Milkauer mit 19:14 ab. Nun sollte die Zeit von Andi Schubert schlagen. Mit einem Doppelwechsel ins Spiel gekommen, verzeifelten die Milkauer Angreifer reihenweise am gut postierten Block. 20:20 stand es einige Minuten später und auch das wachsende Selbstvertrauen wechselte wieder die Seiten. Der ESV ging in Führung, aber nur kurz, ein Rotationsfehler brachte Milkau zurück. Nun ging es hin und her. Die K1- Situationen wurden meist alle verwandelt und mit einem schönen Einerblock brachte es Nils mit 28:26 zu Ende.
Es war geschafft!, noch vor dem Jahreswechsel hätte niemand einen Cent auf den Klassenerhalt gewettet, nun haben wir es selbst in der Hand.
Es spielten: Mathias Behrens, Jens Lode, Ronny Braun, Andi Schubert, Jan Künzel, Nils Lonkowski, Eric Schannwell, Stefan Hertel, Peter Knösel |
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