Das kleine Jubiläum, das 15. Mixed-Turnier des ESV Lok Adorf, hatte am vergangenen Wochenende neben den gewohnten Vorzügen auch einige Neuheiten zu bieten. Wie seit Jahren trafen sich gemischte Volleyball-Teams, um zwei Tage zu pritschen und zu baggern, zu grillen und zu campen. Wie immer gelang es den rührigen Gastgebern, den Gästen das eine oder andere anerkennende Lob oder Dankeschön zu entlocken. Wer wollte, konnte abends die geschundenen Knochen zu den heißen Rhythmen von Dainty im Festzelt ausschütteln, Flüssigkeitsverluste ausgleichen und am Sonntagmorgen das kostengünstigste Frühstück für das Sammeln neuer Kräfte nutzen. Neu waren der Austragungsort und das Spielsystem. Damit wurde der ESV den Bedürfnissen der 32 Mannschaften gerecht, die einfach mehr Platz brauchen und deshalb auf den Fußballplatz des VFC Adorf auswichen. Hier spielten sie nach einem computergestützten System, welches die unterschiedlichen Spielniveaus innerhalb einer Turnierwertung besser vereint. Das so genannte Schweizer System haben Schachspieler für die Bewältigung großer Turnierfelder mit langen Spielzeiten entwickelt. Es hat sich auch beim Volleyball bewährt. Mit dem Segen von Bürgermeisterin Mariechen Bang und Landrat Tassilo Lenk startete das Turnier eine Stunde verspätet, da Petrus noch die Schleusen geöffnet hatte. Auf dem gut gewässerten Geläuf kamen alle mehr oder weniger zu recht und schließlich alle heil herunter. Nach 120 Turnierspielen im abschließenden Finale standen die Mannschaften „Chrissi“ aus Oelsnitz und die Königsteiner „Rotkäppchen“. Pokalsieger wurden Oelsnitz mit den Regionalligaspielern um Christiane „Chrissi“ Maul, das die bunte Mischung Chemnitzer und Königsteiner knapp besiegen konnte und sich das zweite Mal den Pokal sicherten. Martin Watzula war als Finalist mit „Rotkäppchen“ der beste Einheimische. Während sich die Gastgeber mit Rang 18 vornehm zurückhielten, gelang der Mischung aus Adorfern und Elsteranern namens „Kurpfuscher“ mit Rang 3 vor dem Sieger vergangener Jahre „Team Cheb“ ein schöner Teilerfolg. Die rote Laterne, einst eine sichere Trophäe der inzwischen deutlich leistungsfähigeren Adorfer Nachwuchsmannschaften, ging an „Hallo Hand“ aus Chemnitz. Weitestgereiste Mannschaft war die aus Tuningen. Das liegt gleich hinter Villingen-Schwenningen und kurz vor Immendingen – also im 500 km entfernten schönen Schwarzwald. Allen Mannschaften eine schönen Volleyballsommer wünscht der ESV Lok Adorf.
Endergebnis: 1 Seid Ihr nicht alle ein bißchen Chrissi VSV Oelsnitz 2 Rotkäppchen vom Königstein Königstein 3 KURpfuscher & KURvenstars Bad Elster 4 Team Cheb I Tschechien 5 The Six Unknowns Aue 6 Team Leipzig Leipzig 7 Netzpiraten Zwickau 8 Netzkantenbeißer Hartmannsdorf 9 VolleyballPlaGe Jößnitz/Plauen/Gera 10 Grashoppers Reichenbach/Gera 11 Springmäuse Leipzig 12 VSG Oldies Plauen 13 Kleine Feiglinge Hartmannsdorf 14 Little Tigers Tuningen 15 Team Cheb II Tschechien 16 Smarties Bad Elster 17 VSG Youngsters Plauen 18 Lok Adorf 1 Adorf 19 Ladies & Gentlemen Adorf 20 Elsterglanz Bad Elster 21 Mixxer Adorf 22 Lausitzer Volleys Cottbus 23 Knobländer Jößnitz 24 Micky´s Mäuse Bad Elster 25 Smilies Markneukirchen 26 1. VSV Wurzen Wurzen 27 Turnbeutel Bad Elster/Adorf 28 Neptun Markneukirchen 29 Schlaftabletten Adorf 30 Deutschlandauswahl Germany 31 Hallo Hand Chemnitz 32 Team Porter (kampflos) Reuth/Schleiz |
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Sandro
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