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BL - Klassenerhalt
06.04.2008 |
SV Union Milkau - ESV LOK Adorf 3:0 [22,18,21]

Nichts Neues im Duell Milkau vs. Adorf. Der ESV kann nicht in Milkau gewinnen. Der SVUM machte gegen Adorf den Wiederaufstieg in die Sachsenklasse klar. Dabei startete der ESV gut in die Partie, gute Blocks und druckvolles Angriffsspiel brachten die Adofer mit 7:3 in Führung. Milkau war noch nicht richtig auf dem Feld und legte einen Zahn zu. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, Milkau übernahm ab der Satzmitte die Führung und beim ESV häuften sich die Eigenfehler. Schön freigespielt von Jens Lode wurden teilweise Big-Points vergeben. Nie aufsteckend kämpfte Adorf weiter, schliesslich brauchte der ESV noch ein paar Sätze zum Klassenerhalt. Es fehlte immer das letzte Quentchen, so ist das halt manchmal. Im 3.Satz dann zu Beginn eine 4 Punkte Führung. Jetzt muss es doch klappen! Nein, nun versagte die Annahme und Milkau machte 8 Punkte in Folge. Marco Männel war nicht zu beneiden, kannte jeden einzeln Quadratmeter des eigen Feldes, 8:13 und... der ESv kam zurück und hatte seine Chance. 20:22 herangekämpft, es hat nicht gereicht, der ESV verlor gegen einen würdigen Aufsteiger. Milkau kann besser spielen, Adorf hat schon schlechter gespielt.

Im zweiten Spiel des Tages trauten die Zuschauer ihren Augen nicht. Detlef May, der Oldi in Reihen der jungen dynamischen Mannschaft aus St. Edidien, war der Mann des Tages. Angriffsquote von ca. 90%, Feldabwehr - phänomenal! 3:2 - Sieg für St.Egidien.

Durch die gleichzeitigen 3:0 Niederlagen von Brand [vs. Oberlosa,Limbach] bleibt Adorf in der Bezirksliga. Mit 10 Punkten ist das nicht alltäglich, nur gegen Brand[2x], MilkauII[2x] und der Ausreißer nach oben, Oberlosa[1x], hat das Team gewonnen.
Kurz zum Fazit der Saison. Die Abgänge von Eric Schannwell und von Stefan Hertel konnten nicht kompensiert werden.
Der Einbau von jungen Spielern wurde vorangetrieben, Felix Martin machte im
Verlauf der Saison spielerisch einen großen Sprung und wird seinen Weg gehen. Von der A-Jugend in die BL, nicht leicht, er hat es geschafft. Bei Mike Hoffmann ist ebenso ein enormer Leistungssprung zu verzeichnen. Einsatzbereitschaft und der Willen zur Verbesserung zeichnen ihn aus. Zwar mit weniger Spielanteilen als Felix, kann auch Mike mit seiner Entwicklung zufrieden sein.

Und der alterwürdige Stamm der Mannschaft?, der machte es den jungen Spielern nicht leicht! Zu oft wurde an beiden Enden des Strickes gezogen. Noch ist nichts verloren, die nächsten Wochen werden den Weg zeigen.

Es spielten: Mathias Behrens, Jens Lode, Ronny Braun, Andi + Micha Schubert, Jan Künzel, Nils Lonkowski, Peter Knösel, Marco Männel, Felix Martin
knoe
 
 
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