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Das ist er - der erste Sieg der Herren I
09.11.2008 |
ESV Lok Adorf bei SSV St. Egidien
21:25, 25:18, 25:20, 25:23 also 3:1-Auswärtssieg

Davor schlägt St. Egidien das Team aus Chemnitz 3:1


Lok Adorf hat den ersten Bezirksligasieg im vierten Spiel eingefahren und damit den wohlverdienten Lohn der zuletzt ansteigenden Leistungen erhalten.

Nachdem beim letzten Training Charlie B. mit einem Schmetterschlag auf den Handmelder einen Fehlalarm auslöste, musste das Training abgebrochen werden. Wir hatten die Hupen nicht deaktivieren können. Doch das war sicherlich das richtige Zeichen. Jetzt geht die Saison richtig los.

Die kleine Truppe um Kapitän Michael Schubert hatte sich zu siebent entschieden, ohne Libero zu agieren und die Chance auf Wechsel nutzen zu können. Tatsächlich waren die Spielerwechsel ein entscheidendes Kriterium für den Sieg.

Im ersten Satz gelang es noch nicht, fehlerarm zu spielen. Symptomatisch war der Satzball als der Dankeball keine Annahme direkt zum Zuspieler sondern ein Pass für den Gegner wurde. Im zweiten Satz wurde genau diese Schwäche ausgemerzt. Alle Annahmen wurden so konzentriert gespielt, dass ab 10:5-Führung mit breiter Brust gespielt und im ganzen Satz lediglich vier Aufschlagpunkte des Gegners zugelassen wurden. Jetzt erwies sich Andy Schubert als sichere Bank im Mittelangriff und Michael Schubert überzeugte mit einigen Granaten über außen. In Satz drei erspielte sich Adorf trotz Spielertausches beim Gegner den gleichen Verlauf. Die 11:6-Führung konnte souverän nach Hause geschaukelt werden. Die gute Stimmung im Lager der Gastgeber, die sich auch stets auf lautstarke Unterstützung ihrer Anhänger verlassen konnten, trübte sich ein. Es wurde ruhig in der Halle. Die vogtländischen Gäste wollten den Sieg und schienen es auch zu können! St. Egidien kämpfte sich im vierten Satz in das Spiel und konnte bis zum 13:13 stets leicht führen. Als die Gäste 19:15 davonzogen, sah Adorf wie der Matchgewinner aus. Doch 5 Punkte in Folge wendeten das Blatt. Im Gegensatz zu den letzten Spielen wurden die Adorfer keineswegs unsicher. Es wurde mutig weiter draufgehauen und auch clever gespielt. Die taktische Disziplin zahlte sich ebenso aus wie die im Vergleich zum Gegner geringere Fehlerquote. Gleich der erste Matchball konnte verwandelt werden.

Den Schiedsgerichten beider Spiele ein Lob. Es gab keine Tumulte und es ging sehr kameradschaftlich zu.

Der ESV spielte mit: Ronny Braun, Jens Lode, Marco Männel, Felix Martin, Andreas und Michael Schubert und Mathias Behrens
Mathias Behrens
 
 
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