SSV Fortschritt Lichtenstein - ESV LOK Adorf 3:1 (25:17;25:18;17:25, 25:21)
Die Vorzeichen standen denkbar schlecht vor dem Auswärtsspiel in Lichtenstein. Zuspieler Ledo und AA Felix fehlten am WE. Dafür gab Mike seinen Saison-Einstand und Marco übernahm nach 1- jähriger Zuspielpause die Spielführung. So gesehen, kann man durchaus mit dem Spiel und dem Ergebnis leben, wenn auch die Chance zumindest auf einen 5 Satz durchaus gegeben war.
Lichtenstein präsentierte sich kompakt und ohne merkliche Schwachstelle. Einfache Spielführung, hauptsächlich von der Dynamik lebende Angriffe, gepaart mit wenig Eigenfehlern waren der Erfolgsgarant des SSV.
Die ersten beiden Sätze kann man auf ESV- Seite getrost als Findungsphase abhaken. Die Annahme stand sicher, das ganze Spiel durch, doch leider erwischte Marco nicht gerade seinen besten Tag. Noch im Vorfeld überlegten wir, ohne Libero zu agieren um eventuell noch Veränderungen vornehmen zu können. Wir entschieden uns dagegen und nicht Wackelkandidat Mike wackelte, er zeigte ein richtig gutes Spiel!!, sondern Marco war heute unser Wackler. Sei es drum, jeder hat mal einen schlechten Tag. Weiter ging es und plötzlich waren wir im Spiel. Einige Angriffe der starken gegnerischen Nr.15 geblockt, Aufschläge umgestellt von Sprung auf Flatter, waren dann zwar keine Flatter, aber sie landeten zumindest im Feld! und schon führten wir 8:2. Hochgepunktet und hochmotiviert in den 4.Satz. Auch hier ging der Satz gut los und nach einer 8:5 Führung schien es so, als ob wir noch was drehen könnten. Lichtenstein ergab sich jedoch nicht wie im vorangegangen Satz, sondern übernahm mit einem Mini-Break die Führung, 17:15 und den 2 Punktevorsprung verteidigten die Hausherren clever und mit Glück. Beim Spielstand 22:21 war nochmal die Chance zum Ausgleich gegeben, die nachfolgenden Spielzüge landeten im gegnerischen Block.
Im vorangegangen Spiel siegte Lichtenstein gegen Oberlosa mit 3:1.
Mit der gezeigten Teamleistung kann der ESV zufrieden sein, die Stimmung auf dem Feld war O.K. und lässt vermuten, dass der „emotionale Ausrutscher“ von Oberlosa vergessen ist.
In 14 Tagen, am 07.02.2009, empfängt der ESV in der Med-Fachschule Sohl den CPSV II und die SG Jößnitz.
Der ESV spielte mit: Mathias Behrens, Ronny Braun, Peter Knösel, Andi+Michael Schubert, Marco Männel; Mike Hoffmann
P.S. Marco`s beste Tat des Tages soll trotzdem erwähnt werden. Er hat Knö im Auerbacher Ritterhof vor dem sicheren Kümmeltod bewahrt! Danke für den Tausch der Speisen!
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knö
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