SG Mauersberg - ESV LOK Adorf 3:2 (25:20, 17:25, 13:25, 25:17, 15:13)
Die zweite knappe Auswärtsniederlage in Folge musste der ESV am Wochenende einstecken. Trotz einer sichtbaren Leistungssteigerung konnte der ESV die gute Leistung nicht in Punkte umwandeln.
Nach verschlafenen ersten Satz kam der ESV Lok besser ins Spiel, bestimmte in der Folgezeit die Partie und glich nach Sätzen aus. Konzentrierte Spielweise und gute Blockerfolge verliehen dem ESV noch mehr Stabilität. Zuspieler Lode bediente variantenreich seine Mitspieler, verdienter Lohn war die 2:1 Satzführung. Auch im folgenden Satz war der ESV zur Satzmitte mit 3 Punkten vorn um danach den Gegner mit verschlagenen Aufgaben und Angriffen wieder aufzubauen. Die Mauersberger witterten nun ihre Chance und retteten sich in den Tiebreak. Hier begann der ESV wieder druckvoll, die sicheren Führungen, 4:1 und 10:5, waren jedoch trügerisch. Wieder machten die Adorfer zu viele Eigenfehler, bis zum 12:10 hielt die Führung noch, dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Mauersberg nutze gleich den ersten Matchball uns siegte im Tiebreak hauchdünn mit 15:13.
Der ESV bleibt mit 6:8 Pkt. auf dem 6.Tabellenrang und muss am 19.12. zum Tabellennachbarn nach Limbach reisen.
Der ESV spielte mit: Ronny Braun, Andi Schubert, Felix Martin, Jens Lode, Benjamin Krause, Michael Schubert, Jan Künzel, --------------- ... und hier der Mauersberger Bericht:
In der zweiten Partie des Tages wartete mit dem ESV Lok Adorf eigentlich ein Konkurrent um den Klassenerhalt, der aber mit bereits drei Saisonsiegen im Mittelfeld der Tabelle zu finden ist. Gegen die ebenfalls nur mit 6 Spielern plus Libero angereisten Vogtländer gelang es der SG den Schwung aus dem letzten Satz des Harthau Spiels mitzunehmen. Mit einigen schönen Angriffen über die Mitte und einer ordentlichen Leistung in Annahme und Abwehr wurde der erste Satz mit 25:20 gewonnen. Im weiteren Verlauf der Partie kamen die Adorfer aber immer besser ins Spiel und gewannen den zweiten Durchgang mit 25:17. Zum dritten Satz an dieser Stelle nur soviel: 13:25 für Lok, 16 Minuten. Mit einer 2:1 Satzführung im Rücken warteten eigentlich alle darauf, dass die Adorfer den Sack im vierten Satz zu machen würden. Aber bei den Mauersbergern machte sich überraschend die zweite Luft bemerkbar. Mit 25:17 wurden die Vogtländer doch noch in den nicht mehr erwarteten fünften Satz gezwungen. Dort ging den Gastgebern allerdings auch die zweite Luft schnell wieder aus. Als beim 4:8 ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden schien erneut alles zugunsten von Lok entschieden zu sein. Aber nach der Zweiten kam die dritte Luft und mit Kampfgeist sowie Moral konnte der Abstand immer weiter verkürzt werden. Und während seitens der Mauersberger ab diesem Moment alles funktionierte, fielen sogar gepritschte Bälle in die Adorfer Spielfeldhälfte. Mit 15:13 gelang am Ende doch der umjubelte zweite Saisonsieg. Bleiben drei Dinge festzuhalten: Erstens wird die Abstimmung mit Zuspieler Richard Gnatzy von Woche zu Woche besser und auch Toni Zienert findet Diagonal immer mehr ins Spiel. Zweitens wird die Bedeutung von Wechselspielern anscheinend klar überbewertet und drittens: Stev schafft 8 (!!!) ganze Sätze in Folge.
Quelle: http://www.sg-mauersberg.de/ |
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knoe
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