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ESV Lok Adorf – SG Mauersberg 3:2 (25:27, 20.25, 25:17, 25:21, 15.12) ESV Lok Adorf – SSV Fortschritt Lichtenstein 1:3 (23.25, 18:25, 25:18, 22.25)
Mit einer atemberaubenden Aufholjagt hat der ESV den Sieg gegen Mauersberg noch aus dem Feuer gerissen. Gleiches gelang gegen Lichtenstein leider nicht, knapp und unglücklich verloren die Adorfer dieses Spiel. Damit ist der Befreiungsschlag im Abstiegskampf nicht gänzlich geglückt, der 2 Punkte Abstand auf einen Abstiegsplatz konnte jedoch gehalten werden. Nach diesem Spieltag sind die Teams der Bezirksliga noch weiter zusammengerückt. Bis zu Platz 5 reicht die Abstiegszone, der ESV tauschte mit Fo. Lichtenstein die Plätze und ist vorerst auf dem 7. Rang. Das erste Spiel gegen die sympathischen Mauersberger begann recht schleppend. Zu viele einfache Fehler prägten das Spiel der Adorfer. Mauersberg dagegen clever und fehlerarm. Im Endspurt siegten die Erzgebirgler nicht unverdient, auch wenn der ESV nochmal einen 22:24 Rückstand aufholen konnte. Im nächsten Abschnitt das gleiche Bild, ein ängstlicher ESV verspielte den Satz in der zweiten Hälfte. Trainer Braun versuchte in der Satzpause sein Team nochmal aufzuwecken, das Blockverhalten wurde umgestellt und mit dem letzten Mut versuchten die Adorfer das Blatt zu wenden. Die ersten Blockerfolge brachten sichtlich das Selbstvertrauen zurück und von nun an bestimmte der ESV die Partie. Mit einer guten kämpferischen Team-Leistung konnte der ESV zum zwischenzeitlichen 2:2 ausgleichen. im Tie-Break waren beide Teams über weite Strecken ebenbürtig. Felix Martin, er auch ansonsten eine gute Leistung ablieferte, war es vorbehalten mit einem gelungenem Aufschlag den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg einzufahren.
Im zweiten Spiel des Tages kämpfte der ESV gegen eine groß gewachsene, homogene Truppe um den Sieg. Es entwickelte sich ein kurzweiliges, gutklassiges Bezirksligaspiel mit teilweise langen Ballwechseln und spektakulären Abwehraktionen. Gegen Ende des ersten Satzes zog Lichtenstein durch auf 24:21 davon, Adorf kämpfte sich durch schöne Blockaktionen zum 24:23, konnte aber den Satzverlust nicht mehr verhindern. Schnell geriet der ESV im zweiten Satz in Rückstand. Gute taktische Aufschläge der Gäste und ein starker Gästekapitän R. Freitag, bedeuteten eine zwischenzeitlichen 20:12 Rückstand. Mit 25:18 ging auch der zweite Satz an die Gäste. Wieder stand der ESV mit dem Rücken zur Wand und gab auch hier nicht auf, kämpfte sich im dritten Satz zurück ins Match. Über die Stationen 6:0 und 19:14 sicherte sich der ESV souverän den Satzerfolg. Alles war wieder offen, der Gastgeber hatte Oberwasser, spielte leidenschaftlich und hatte mit A. Schubert einen zu diesem Zeitpunkt überragenden Mittelblocker. Beim Stand von 18:18 leistete sich das ansonsten gute Schiedsgericht eine krasse Fehlentscheidung, welche die Lichtensteiner wieder in Front brachte. Beide Seiten kämpften nun mit offenem Visier, gaben keinen Ball verloren und kratzten reihenweise Bälle vom Boden. Höhepunkt war beim Stand von 23:22 für Lichtenstein ein krachender Diagonalangriff von R. Braun, der in Ping-Pong-Flippermanier und mit unheimlich viel Glück von Lichtenstein abgewehrt wurde und in der folgenden Aktion auch zum 24:22 verwertet wurde. Letztlich fehlte dem ESV ein Wimpernschlag zu einem besseren Ergebnis, kann aber mit seiner spielerischen und vor allem kämpferischen Leistung durchaus zufrieden sein.
Ein besonderer Dank gilt den Sandros, Mirkos, Dianas, Mikkis, Hoffis, Heidis und Co. für den lautstarken Support.
Der ESV spielte mit: J.Lode, M.Behrens, J.Borsutzski, A.Schubert, M.Schubert, J.Künzel, F.Martin, P.Knösel, R.Braun
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knoe
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